Großformat-Druck

Wir verfügen über vier Farbtintenstrahl-Plotter mit 90cm (36 inch), 105cm (42 inch) und 150cm (60 inch) Breite, bestückt mit ca. 180-200g/m² (Dicke: 8 mil = 0,2032 mm) Fotopapier (matt glänzend); bedruckt wird es je nach Plottermodell mit Dye (+GS) oder Photopigment-Tinte. Diese Größen stellen eine Grenze für Ihr Poster dar - eine neue Rolle Papier hat eine Länge von 30m. Allerdings können die fertigen Poster nur bis zu einer Kantenlänge von ca. 2,20 m maschinell zugeschnitten werden. Bei Übergrößen verwenden wir ein Postermesser, wodurch eine optimale Schnittkante nicht gewährleistet werden kann.

Zur Ansteuerung unserer Plotter dient das Softwarepaket Postershop, das die Verwaltung und Weiterverarbeitung der auszugebenden Bilder steuert. Die Grundlage des Pakets bildet das RIP-Modul JAWS. Die Posterdaten werden als Druckjob an das RIP aus Standard-PC-Anwendungen gesendet und danach für eine optimale Qualität von Postershop aufbereitet.

Farb-Laserdruck

Für hochwertige Farbdokumente hat das RRZE einen schnellen Farblaserdrucker der Canon Image-Runner Advanced Serie. Dieser wird über eine RIP-Software angesteuert, die sich um die richtige Aufbereitung Ihrer Dokumente kümmert.

Der Drucker ist sehr schnell (bis zu 40 Seiten pro Minute) und kann sowohl A4 als auch A3 bedrucken. Für komplett bedruckte A3-Seiten kann auch Überformat-Papier verwendet werden, das dann von Ihnen auf A3 zugeschnitten werden kann. Alternativ können die Drucke auch in hohen Auflagen mit unserer Stapelschneidemaschine IDEAL 4890-95EP auf jedes gewünschte Format mit einer Genauigkeit von 0,1 mm zugeschnitten werden. In einem separaten Fach sind A4 Overhead Folien verfügbar. Dieser Service steht ihnen an der Service-Theke zur Verfügung.

Hinweise zum Farbmanagement

Die Drucker und Plotter am Rechenzentrum werden regelmäßig kalibriert und ermöglichen somit hochwertige Ausdrucke mit gleichbleibenden Farben.

Falls Sie Dokumente, die Sie mit professionellen Grafik-Programmen in einer kalibrierten Arbeitsumgebung erstellt haben, drucken wollen, empfiehlt es sich, zuvor die richtigen Farbprofile für das Ziel-Gerät (Ausgabe-Absicht) einzustellen, ggf. Farbräume zu konvertieren oder einzubetten und sich die Farben des Ausdrucks auf dem Bildschirm simulieren zu lassen (Ausgabe-Vorschau, Preflight). Dafür muss aber auch die entsprechend professionelle Hardware und Software verwendet werden, vor allem ein sehr guter Bildschirm. Dieser sollte annähernd "sRGB" unterstützen oder wenigstens über einen gleichnamigen Modus verfügen.

Unsere Drucker verfügen über einen höchstmöglichen Farbraum, sodass Sie als Ziel-Farbräume bei RGB-Objekten eciRGB einstellen können, für CMYK entsprechend ISO Coated v2 (ECI).

Falls Sie Ihre Dokumente in einem Programm des Microsoft Office Pakets erstellen, spielen diese Angaben keine Rolle.

Im Allgemeinen gilt:
Unsere Drucker können leider nicht alles so drucken, wie Sie es sich vielleicht wünschen würden. Die Umwandlung in CMYK führt fast immer zu etwas blasseren, verwascheneren Farben - dies sollte schon im Vorfeld berücksichtigt werden.

Unterstützte Dateiformate

Wir bevorzugen Ihre Datei im PDF-Format, auch wenn wir nicht jedes beliebige frei erstellte PDF immer auch problemlos öffnen und drucken können.
Die Problematik liegt dabei oft in der Wahl des PDF-Standards (siehe PDF_Einstellungen Ihrer verwendeten Software) für den Export oder die Speicherung der Dateil.

Idealerweise sollte Ihr PDF in einer der Varianten des x-PDF-Standards (X2, X3, X4) gespeichert werden, welche für die Druckausgabe optimiert sind. Dahinter versteckt sich der Ansatz, dass Transparenzen und Ebenen vor dem Druck reduziert werden sollten, Schriften eingebettet, und Farbräume für die Bild-Quellen zugewiesen sowie für die Druck-Ausgabe ("Ausgabe-Bedingung") definiert werden.

Ansonsten können prinzipiell fast alle Bildformate ausgedruckt werden, die mit Standardsoftware exportiert wurden. Allerdings verfügen wir nicht über jedes beliebige Programm oder Betriebssystem.
Als gut geeignet haben sich bisher folgende Formate erwiesen:

  • TIFF
  • JPEG
  • PDF (in anderen Standards)

Achtung: Einige dieser Formate, insbesondere das JPEG-Format wegen der Komprimierung können verlustbehaftet sein.
Verwenden Sie dieses Format nur nach Überprüfung des Komprimierungsfaktors und komprimiert nur in Ausnahmefällen (z.B. bei Speicherplatzproblemen o.ä.).
Die bessere Alternative ist auf jeden Fall immer ein unkomprimiertes Bitmap-Format wie TIFF, und unkomprimierte PDFs