Allgemein

Posterformat

Bitte stellen Sie die Größe Ihres Posters im Programm ein und teilen uns diese nochmals zur Sicherheit mit. Falls das Programm die Postergröße nicht erlaubt, sollte es zumindest von den Proportionen her stimmig sein.

Bitte teilen Sie uns zudem alle wichtigen Informationen zu Ihrem Poster mit.

Schriftarten

Alle verwendeten Schriften sollten eingebunden oder in Kurven umgewandelt sein - wir verwenden evtl. eine andere Version einer Schriftart, was oft zu fehlerhaften oder fehlenden Zeichen auf Ihrem Poster führen kann. Manchmal kann dies sogar im PDF passieren.

Grafikauflösungen

Bei der Frage, welche Auflösung sinnvoll ist, gilt:
Viel hilft nicht viel, weniger ist im Endeffekt mehr.

Wichtig ist, dass der Drucker, vor allem die Plotter, effektiv in ihrer eigenen Raster-Skala (720ppi) arbeiten können. Am wenigsten Druck-Bildschärfe geht verloren, wenn das RIP-Programm die Auflösung mit einem ganzzahligen Faktor multiplizieren kann. Objekte mit glatten Kanten oder geraden Linien wie Schriften oder Grafiken benötigen eine höhere Auflosung als Hintergründe oder Fotos, Iluustrationen und Bilder, welche selbst schon Übergänge, weihce Kanten und runde Formen enthalten.

Stellen Sie sich das Poster in seiner endgültigen Größe vor und rechnen Sie dort mit

  • 180dpi (max. 360) für Bilder,
  • 360dpi (max. 720) für Grafiken und Schriften und
  • 90dpi (max. 180) für Hintergrundbilder.

Bei Vektor-Objekten spielt die Auflösung keine Rolle.

PDF-Druckworkflow

PDF (Portable Document Format) ist das ideale Format für Ihre Poster. Es reduziert die Datenmenge auf das Wesentliche und führt auf fast allen Ausgabegeräten zu den gleichen, sehr guten Ergebnissen.

Um Problemen bei PDFs entgegenzuwirken empfiehlt es sich, z.B. den Acrobat Distiller oder Jaws PDF Converter zu verwenden. Dabei sollte PDF/X3 als Ausgabeformat eingestellt werden - dies ermöglicht die hochwertige Ausgabe bei uns und jeder anderen Druckerei.

Der große Vorteil von PDFs ist die sehr gute Vorschau der späteren Ausgabe durch den Adobe Reader bzw. Acrobat. Von dieser Möglichkeit sollten Sie regen Gebrauch machen, um Ihr Dokument bereits im Vorfeld zu überprüfen und Probleme oder Fehler ggf. zu beseitigen.

Bitte nicht vergessen: Alle Schriften einbetten!

Bitte beachten Sie bitte auch die allgemeinen Tipps und Tricks oben.

FreePDF XP

PDF ist - wie gesagt- das bevorzugte Dateiformat für Ihre Druck-Vorlage.

Um PDFs aus allen möglichen Formaten und Grafikprogrammen erstellen zu können, empfehlen wir ihnen das Programm "FreePDF XP" zu installieren. FreePDF XP ist eine kostenlose, frei erhältliche Software, die es Ihnen erlaubt, über den Dialog "Datei drucken" aus anderen Programmen heraus PDFs zu erstellen.

Installation von FreePDF XP

FreePDF XP benötigt Ghostcript, das Sie unter Externer Link:  www.sf.net/projects/ghostscript/ herunterladen können.
Von Ghostscript gibt es verschiede Versionen. Wir empfehlen für FreePDF XP die Version AFPL Ghostscript 8.54. Laden Sie die Installationsdatei für Ihr Betriebssystem herunter (für Windows-PCs meist gs854w32.exe). Installieren Sie Ghostscript in den Ordner C:Programmegs. Setzen Sie dabei im Installationsdialog das Häckchen bei "Install Ghostcript Fonts".

Jetzt können Sie FreePDF XP installieren, das Sie unter Externer Link:  www.freepdfxp.de herunterladen können.

FreePDF XP ist in zwei Versionen erhältlich:

  • FreePDF XP für Windows 95, 98, ME und NT
  • FreePDF XP für Windows 200, XP

Laden Sie die zu Ihrem Betriebssystem passende Version herunter und installieren Sie FreePDF.

Erstellen von PDFs mit FreePDF XP

Erstellen Sie ein Dokument in einem beliebigen Grafik- oder Textverarbeitungsprogramm. Um aus diesem Dokument ein PDF zu erstellen, öffnen Sie den "Drucker"-Dialog (meist unter "Datei" -> "Drucken") und wählen Sie als Drucker "FreePDF". Stellen Sie unter

"Eigenschaften" ->
"Erweitert..." ->
"Papiergröße" ->
"Benutzerdefinierte Seitengröße für PostScript"

das gewünschte Format Ihres Posters ein und bestätigen Sie mit "Drucken". FreePDF wird gestartet. Klicken Sie auf "Ablegen", um den Speicherort für das erstellte PDF-Dokument auswählen zu können. Anschließend konvertiert FreePDF das Dokument in ein PDF-Dokument.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Tipps und Tricks.

CorelDraw

unterstützte Versionen: 12, X3, X4

Mit diesem Programm haben wir die besten Erfahrungen gemacht und können es zur Erstellung von Postern uneingeschränkt empfehlen. Bitte teilen Sie uns trotzdem bei jedem Auftrag mit, welche Version Sie für die Erstellung verwendet haben.

Bitte verwenden Sie immer eine aktuelle Version mit allen verfügbaren Patches bzw. ServicePacks - diese beheben oft schwerwiegende Programmfehler, die die Arbeit mit dem ansonsten sehr gut geeigneten CorelDraw erschweren.

Die Funktion "Als PDF freigeben" liefert inzwischen ebenfalls hervorragende Ergebnisse. Es ist Ihnen also frei gestellt, ob Sie uns die CorelDraw Datei oder das aus dieser Datei erstellte PDF (Einstellung PDF/X3) senden.

Bitte nicht vergessen: Wenn Sie uns die CorelDraw-Datei senden, dann empfiehlt es sich, alle Textfelder zu markieren und im Contextmenu (Rechtsklick) "In Kurven konvertieren" auszuwählen, da das Dokument dann völlig unabhängig von den verwendeten Zeichensätzen übermittelt werden kann.

Beachten Sie, dass die in Kurven umgewandelten Texte nicht mehr editiert werden können, und führen Sie diesen Schritt erst dann aus, wenn Sie den Auftrag abschicken wollen. Leichter wird es durch die Freigabe als PDF. Im sich öffnenden Dialog wählen Sie die Schaltfläche "Einstlg." Geben Sie unter "Kompatibilität" PDF/X3 im Reiter "Allgemein" an. Im Reiter "Objekte" setzen Sie den Haken bei "Allen Text in Kurven umwandeln".

Wenn Sie kein eigenes CMYK-Profil verwenden, sollten Sie bei der PDF-Erstellung außerdem im Reiter "Erweitert" den Haken bei "ICC-Profil zuweisen" herausnehmen. Arbeiten Sie wenn möglich immer im CMYK Farbraum, damit die Druckfarben möglichst denen auf dem Monitor entsprechen. Eingefügte Objekte aus anderen Farbräumen (z.B. ein Foto mit reinen RGB-Werten) werden farblich möglicherweise völlig anders als erwünscht aussehen .

Microsoft Powerpoint

unterstützte Versionen: 2007 / 2010

Dieses Programm ist ebenfalls gut geeignet, um schnell ein Poster zu erstellen. Allerdings unterstützt PowerPoint kein Farbmanagment, d.h. dass die Farben im Druck unter Umständen von denen auf dem Bildschirm dargestellten abweichen. Wenn Sie Wert auf genaue Farbwiedergabe legen und die Wahl zwischen PowerPoint und CorelDraw! haben, sollten Sie das Letztere bevorzugen. Wenn Sie allerdings gewohnt sind mit PowerPoint zu arbeiten, dann lassen sich auch mit diesem Programm hochwertige Ergebnisse erzielen.

Vor allem das Speichern als PDF ist zunehmend zuverlässiger geworden und mit Version 2007 direkt in die Speicheroptionen integriert. Wenn Sie die Kompatibilität Ihres Posters mit unseren Rechnern sicherstellen wollen, ist das Speichern als PDF eine sinnvolle und erfolgversprechende Methode.

Bekannte Probleme der älteren Versionen:

  • Ältere PowerPoint Formate unterstützen bis maximal 134x134cm, für größere Formate müssen Sie zwingend auf eine andere Software umsteigen. Bitte stellen Sie die Endgröße Ihres Posters in PowerPoint ein - nicht das Standard-Format von 19x25cm.
  • Posterdokumente, die mit zwei verschiedenen Versionen von PowerPoint (z.B. 2000 und XP) bearbeitet wurden, machen fast immer Probleme beim Ausdruck; sei es, dass das Format falsch ist oder ganze Bilder plötzlich verschwinden. Vermeiden Sie deshalb bitte dieses Vorgehen.
  • Powerpoint 97 und 2000 in der deutschen Version rechnen die Maßangaben nicht korrekt um: Ein Zoll wird hier nicht mit 2,54cm sondern 2,4cm umgerechnet. Intern verwendet Powerpoint Zoll bzw. Punkt. Deshalb ist es extrem wichtig, dass Sie uns die verwendete Version und die eingestellte Seitengröße mitteilen - nur so können wir und Sie sicher sein, dass das Poster in der richtigen Größe gedruckt wird.
  • OLE-Objekte ("Einfügen") sollten nicht verwendet werden. Besser ist es, wenn Sie Grafiken/Tabellen aus anderen Programmen exportieren und dann diese Dateien einbinden. Ein anderer Weg ist es, die Funktion "Inhalte einfügen" zu verwenden.

Adobe Photoshop

unterstützte Versionen: Version 11 (Creative Suite Extended CS 4)

Adobe Photoshop wurde als Programm zum Bearbeiten von Fotos und Bildern konzipiert, und genau da liegen die Stärken des Programms: in der Aufbereitung von Bildern für Plakate.

Zum Erstellen kompletter Plakate ist Photoshop weniger zu empfehlen, da das Programm zu wenig Möglichkeiten für vernünftigen Textsatz bietet. Für die Bildbearbeitung stellt Photoshop durch seine vielen Funktionen ein beinahe unersetzbares Werkzeug dar, und genau dafür sollte das Programm auch verwendet werden.

Photoshop speichert alle Dateien als Pixelgrafik und, sofern Sie welche angelegt haben, auch in mehreren Ebenen. Um den Speicherplatzverbrauch möglichst gering zu halten und um weitere Komplikationen zu vermeiden, empfiehlt es sich jedoch, das Bild für den Druck auf eine Ebene zu reduzieren.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Tipps und Tricks.

ältere Tipps & Tricks